Zeit für die Abgabe von Unterstützungserklärungen für Österreichs Kleinparteien ist vorbei

Heute ist die Abgabefrist für Unterstützungserklärungen für die österreichische Nationalratswahl im September vorbeigegangen. Dieses Jahr stellten sich ungewöhnlich viele Parteien auf: neben zwei (!) Anti-EU-Parteien (AUSEU und  EUAUS) versuchten außerdem die konservative „Christliche Partei Österreichs“ (CPÖ) , die „Kommunistische Partei Österreichs“ (KPÖ), die auf Männerrecht fokussierte „Männerpartei“, die monarchistische „Schwarz-Gelbe Allianz“ (SGA),die „neue Partei“, die mit dem alten Liberalen Forum assoziierten „Neos“, die „Piratenpartei“, die „Sozialliberale Partei“ (SLÖ), die linksextreme „Sozialistische Linkspartei“ (SLP), die Partei „Soziales Österreich“ (SÖ), das „Team 2013“ und die Partei „Der Wandel“ im September am Wahlzettel zu stehen.

Am heutigen Abgabetermin der Unterstützungserklärungen scheinen es die Parteien KPÖ, Neos und Piraten geschafft zu haben, bundesweit anzutreten. Außerdem hat die CPÖ es geschafft, in Vorarlberg die nötigen Unterstützungserklärungen zu bekommen, ebenso die Männerpartei. SLP und „Wandel“ erreichten die nötige Anzahl an Unterstützungserklärungen in Wien. Die Monarchisten erreichten 372 Stimmen und treten damit leider nicht an.

„Neuwal“ schreibt, der Wahlzettel würde nun bunter werden. Doch kann man das sagen? In Vorarlberg vielleicht, doch die neuen Parteien, die bundesweit antreten sind einander doch alle ziemlich ähnlich. So bunt ist die ganze Sache nun auch wieder nicht. Das einzige, was der Antritt dieser Parteien bewirken kann ist, den Grünen und vielleicht der SPÖ ein paar Stimmen abzunehmen. Ob das wirklich viel ändert bleibt fraglich.
Jene Parteien, die tatsächlich eine Änderung herbeiführen wollen, und ein außergewöhnliches Programm vertreten, haben es nämlich leider nicht geschafft, bundesweit auf dem Wahlzettel zu stehen. Bleibt zu hoffen, dass sich das bei der nächsten NR-Wahl ändert, damit die Chance besteht, dass sich etwas zum positiven ändern kann in unserem Land. Im Moment ist der Mut zum neuen bei den Österreichern anscheinend noch nicht vorhanden.

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2 Kommentare

  1. Die SGA bekam also nur 372 Unterstützungsunterschriften. Das sind bedauerlich wenig und es bleibt zu hoffen, daß sich die Schwarz-Gelben nicht entmutigen lassen. Es ist nirgendwo einfach, gegen den Strom zu schwimmen.

    1. so ist es. nächstes mal wirds besser.

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